Porzellan-Gömböc, handbemalt

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  • MK03208
  • ab 14 Jahre
  • Kupfer
  • ein Gömböc in Geschenkverpackung
Ein exklusives Geschenk für alle Mathematik-Liebhaber: Dieser Porzellan-Gömböc wurde mit... mehr
Produktinformationen "Porzellan-Gömböc, handbemalt"

Ein exklusives Geschenk für alle Mathematik-Liebhaber: Dieser Porzellan-Gömböc wurde mit mathematischen Formeln per Hand bemalt. So stellt nicht nur der mathematische Körper an sich eine Sensation dar, sondern auch die künstlerische Ausführung besticht durch ihre Einzigartigkeit. Dieses faszinierende Meisterwerk ist das ideale Präsent für Mathematiker, Mathematik-Fans sowie Porzellan- und Designliebhaber. Der Porzellan-Gömböc wird aus weißem Porzellan hergestellt und bei 1.400 °C gebrannt. Nach dem Brennen wird das Gömböc-Porzellan von Handwerksmeistern von Hand bemalt. Bei dieser Porzellanversion handelt es sich um einen Pseudo-Gömböc, da er hohl ist. Er stellt daher keine perfekte Kopie der ursprünglichen mathematischen Erfindung dar. Vielmehr handelt es sich um ein exklusives Kunst- und Designprodukt.

Die weltberühmte Porzellanmanufaktur in Herend (Ungarn) stellt dieses spannende Wissenschaftsspielzeug her. Die Herender Porzellanmanufaktur wurde 1826 in dem kleinen Dorf Herend gegründet. Sie ist das erste mitteleuropäische Unternehmen, das in den französischen Verband der Luxusgüterhersteller aufgenommen wurde.

Was anmutet wie ein Stück moderne Kunst, ist in Wirklichkeit eine kleine mathematische Sensation. Denn ähnlich einem Stehaufmännchen kann sich der Gömböc allein aufrichten. Im Gegensatz zum Stehaufmännchen jedoch, bei dem der Schwerpunkt künstlich verschoben ist, besitzt der Gömböc eine gleichmäßige Dichte. Man spricht den Namen übrigens "gömböts" aus.

Allein die Form des Gömböc sorgt dafür, dass für ihn nur eine einzige stabile und eine einzige labile Gleichgewichtslage existiert. Im Fachjargon nennt sich dies mono-monostatisch. Das Besondere: Jeder beliebige Körper besitzt normalerweise mehr als zwei solcher Gleichgewichtslagen. Mathematiker hielten die Existenz eines sich selbst aufrichtenden Körpers mit homogener Massenverteilung lange Zeit sogar für unmöglich. Erst 1995 äußerte der russische Mathematiker Vladimir Arnold die Vermutung, dass sich ein solcher Körper doch finden ließe.

Entdeckung des Gömböc nach 10 Jahren Forschung

Die Entdeckung des Gömböc ist ebenso ungewöhnlich wie der Körper selbst. Als Form mathematisch schon in den 90ern vorausgesagt, wurde sie durch zähes Ausprobieren jedoch erst über zehn Jahre später tatsächlich gefunden, und zwar mittels Feldversuchen an Schildkröten. Manche Schildkrötenarten drehen sich von allein wieder auf die Füße, wenn sie durch ein Missgeschick einmal auf dem Rücken gelandet sind. Diese Form nachzubauen, ist den ungarischen Wissenschaftlern Gábor Domokos und Péter Várkonyi 2006 schließlich gelungen. Nicht verwunderlich also, dass das Titelbild der Ausgabe 2006/4 des Mathematical Intelligencer nicht nur ein neues, ganz verwunderliches Objekt namens Gömböc zierte, sondern daneben auch das Foto einer Schildkröte zu sehen war. Für ihre Forschungen hatten die Wissenschaftler die Konturen von insgesamt 30 Schildkröten, die 17 Arten angehörten, digitalisiert. Der Titel des Artikels aus dem Jahr 2006 hatte mit Schildkröten jedoch nichts zu tun, sondern lautete: „Mono-monostatische Körper: die Antwort auf Arnolds Frage“.

Mathematisch kann man mehr als nur eine mono-monostatische Form konstruieren. Der Gömböc ist also ein Beispiel für eine solche Form, die in diesem Fall aus verschiedenen Segmenten einfacher Flächen wie dem Zylinder, dem Ellipsoid und dem Kegel besteht. Eine weitere Besonderheit gibt es: Die Geometrie des Gömböc erfordert eine enorme Präzision in der Herstellung. Ein funktionierender Gömböc mit 10 cm Durchmesser weist eine Oberflächentoleranz von weit unter 0,1 mm auf. Dies stellt eine hohe Herausforderung, selbst an modernste Präzisionstechnik, dar. Bitte beachten Sie daher auch die Pflegehinweise des Herstellers.

Kein Wunder also, dass der Gömböc einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde hält und Gegenstand zahlreicher Artikel in der Fach- und Publikumspresse war und ist. Einer davon erschien in der New York Times und beschäftigte sich mit den 70 interessantesten Ideen des Jahres 2007. Eine dieser Ideen war der Gömböc.

Der Name Gömböc bedeutet auf Ungarisch so viel wie Dickerchen und ist zugleich die Bezeichnung für eine traditionelle ungarische Wurstware. Auch in einem volkstümlichen ungarischen Märchen kommt eine rundliche Figur namens Gömböc vor.

Der Gömböc an Universitäten

Nachfolgende Institutionen besitzen einen Gömböc mit Seriennummer (Auszug, Nummer des Gömböc, Link zum Bild des Gömböc). Sie möchten selbst einen Gömböc mit Seriennummer an eine Bildungseinrichtung spenden oder sie suchen nach einem Spender für eine Universität oder ein Museum? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Wir helfen gerne weiter.

001 Steklov Mathematical Institute in Moscow
013 und 1348 Windsor Castle
400  University of Oxford
1209 Whipple Museum of the History of Science at the University of Cambridge
1386 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1409 Mathematisches Institut - Universität Leipzig (Artikel zum Thema)
1546 Trinity College, Cambridge
1636 Harvard University
1737 Mathematisches Institut - Universität Göttingen
1802 Ungarisches Nationalmuseum
1827 University of Toronto, Canada
1828 Technische Universität Dresden
1855 Pennsylvania State University
1928 Institut Henri Poincaré in Paris
1978 The Arctic University of Norway
2013 Mathematical Institute of Oxford University

Eine vollständige Liste aller Gömböc mit Seriennummer finden Sie hier.

Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Material: Kupfer
Höhe ca.: 9 cm
Gewicht mit Verpackung ca. : 3600 g
Geschenk für: Physiker/in, Erwachsene, Mathematiker/in, Jugendliche
Geeignet zum: Experimentieren, Verschenken, Dekorieren / Einzug
Einsatzort: Büro / Praxis, Küche / Wohnen, Schule / Universität
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